im zeichen der stille
Wenn die Ruhe sich findet, beginnt die Stille zu singen. Mit diesen Worten umschreibt die junge Urner Künstlerin Andrea Arnold ihre bevorstehende Gesangsperformance mit Texten und zeitgleicher Visualisierung in der Kirche von Allenwinden.
Mit ihrem Gesang und Ihren Texten möchte Andrea Arnold berühren. „Wenn meine alltäglichen Gedanken in der Ruhe entfliehen, entstehen Bilder und Melodien. Ich beginne die dabei entstehenden Empfingen durch meine Stimme zugänglich zu machen.“ So wird ihr Gesang jedes Mal zu einer berührenden Uraufführung. Er verklingt mit dem auseinander gehen der anwesenden Menschen.
Eigene Seelensprache
Andrea Arnolds Sologesang begeistert durch einen starken Ausdruck und eine eigene Seelensprache, der nur sie selbst mächtig ist. Diese eigene Sprache lässt den Zuhörerinnen und Zuhörern die vollkommene Freiheit der Interpretation und schützt Andrea Arnold vor zu tiefer Entblössung. Im Voraus geschriebene Texte in unserer Sprache, gelesen durch Thomas Betschart, sollen jedoch einen Zugang zu den Empfindungen von Andrea Arnold ermöglichen und falschen Interpretationen korrigieren.
Die junge Urner Künstlerin lebt heute in Luzern. Sie malt und singt seit frühster Kindheit. Eine vier jährige Gesangsaubildung, die Veröffentlichung eines Bilderbuchs und verschiedene Auftritte geben ihrem freien Schaffen ein sicheres Fundament.
Die Kirche St. Wendelin in Allenwinden hat Andrea Arnold für diesen Auftritt wegen ihrer auf sie zugeschnittenen Akustik und einem ganz speziellen Empfinden gewählt. Ausserhalb der Stadt, auf dem Land zu sein, sei auch ein äusseres Zeichen für Stille. Dabei lässt Andrea Arnold sich nicht von der Adventszeit im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr aus der daraus hervorgehenden Stille inspirieren.
Zeitgleiche Visualisierung
Die durch den Gesang und die Texte hervorgerufenen Empfindungen visualisiert Thomas Betschart zeitgleich in Form einer Installation aus Holz, Stoff und Licht. Thomas Betschart wohnt selbst in Allenwinden und hat vor rund zwei Jahren begonnen, seine Gedankenbilder in Form von „Landschaftsinstallationen“ sichtbar zu machen.
Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei. Es wird eine Kollekte zugunsten des Vereins „NaturChind“, Baar aufgenommen.

